Curriculumsreduktion auch an Unis ?

From: e.malota@gmx.at
Subject: Curriculumsreduktion auch an Unis ?
Date: Fri, 5 Apr 2013 22:05:02 +0200

Liebe KollegInnen für Technisches u. Textiles  Werken,

heute wurden die Vorgaben der künftigen vereinheitlichten Lehrerausbildung in einer Pressekonferenz vorgestellt und auf die Webseite des bm:ukk gestellt (http://www.bmukk.gv.at/ministerium/vp/2013/20130403a.xml ) .
Sie werden übrigens auch von der Industriellenvereinigung begrüßt (http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130403_OTS0241/industrie-begruesst-einigung-zur-paedagoginnenbildung-neu ) . Dass es sich dabei lediglich um einen Gesetzes-Entwurf handelt, wird nur an einer einzigen Stelle angedeutet, wo von einer „mehrwöchigen Begutachtungsphase“ die Rede ist.

Kernpunkte sind:
· Die „Durchlässigkeit“ und „Gleichwertigkeit“ der Ausbildung, d.h. gleichgültig, wo Lehrer ausgebildet sind, – sie können sowohl an der AHS als auch an der HS/NMS einsetzt werden (ein großer Schritt hin zur Gesamtschule!).
· Die „Ausrichtung an gemeinsamen Rahmenvorgaben und Standards“.

Obwohl von einer „Qualitätssteigerung“ die Rede ist, muss nun auch an den Universitäten – gerade in der Werkerziehung – eine gewaltige Curriculums-Reduzierung befürchtet werden, damit eine Angleichung in Bezug auf die „Gleichwertigkeit“ erfolgen kann. In einem „Presse“-Artikel von heute (der leider nicht online vorliegt) ist zwar davon die Rede, dass das Wissenschaftsministerium an den unterschiedlichen Ausbildungen für AHS und HS/NMS-Lehrer festhalten möchte, doch das Unterrichtsministerium könne letztlich als Dienstgeberin die Qualifikationen der Lehrer festlegen.

Mit kollegialen Grüßen
Eckhard Malota

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